Spieletrophie – Digimon World

Mit diesem Eintag führe ich eine neue Kategorie ein: Die Spieletrophie. In dieser geh ich noch mal in die Vergangenheit und philosophiere über Spiele, die mir aus irgendwelchen Gründen im Gedächtnis geblieben sind. Natürlich werde ich auch hier kein Blatt vor den Mund nehmen.

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Den Anfang macht ein Spiel, welches mir schon als Kind Kopfzerbrechen breitet hat: Digimon World. Dieses Stück Software, war unglaublich verwirrend. Man bekam ein Digimon, welches man Trainieren konnte und im Tamagotchi – Style pflegen musste (Essen geben, aufs Klo gehen (was im späteren Verlauf irrelevant wird -.-), ect.). Klingt ganz cool, war es auch. Bis auf die Tatsache, das man jedes mal das gleiche Digimon bekam: das scheißefressende Numemon.  Auch konnte man damals nicht schnell mal im Internet die besten Guides durchlesen (zumindest ich nicht). Und so musste ich eben hinnehmen, das ich immer dieses wabbelnde Etwas hatte. Davon schon total genervt, hatte das Spiel auch noch die ein oder andere Hürde, auf die man kaum von alleine kommen konnte. Unsichtbare Brücken, Dinge die nur zu bestimmten Tageszeiten passieren  und so weiter.

Nichts desto trotz hatte das Spiel etwas, was einen gefesselt hat. Vielleicht war es auch einfach der Drang einmal nicht Numemon zu bekommen – wer weiß das schon so genau…

Auf Bald!

TK.

[CD – Review] Stahlmann – Adamant

Ich erinnere mich noch sehr gut an das Jahr 2010 als ich bei einem Eisbrecher – Konzert stand. Vorband, oder wie es heute heißt, Supportband war Stahlmann. Gehört hatte ich von ihnen noch nichts, doch eins war klar: sie haben die Bühne gerockt. Danach habe ich sie weiter verfolgt. Nun kam ihr drittes Studioalbum heraus, welches auf den Namen Adamant (X-Men -Fans wird sofort Adamantium einfallen) hört. Was sich seit damals geändert nehm´ ich jetzt mal unter die Lupe.

Das Album startet mit „Die Welt verbrennt“ ein Track der am 21.12. letzten Jahres zum kostenlosen Download zur Verfügung stand.  Das Datum und der Titel sagen schon viel über den Inhalt aus: Die Apokalypse. Typischer zerstörerischer Stahlmann – Sound trifft auf Marts harte Vokals. Wie man es gewohnt ist. „Süchtig“ hat sehr viele elektronische Einflüsse, die auch sehr gut ins Bild passen. Ein guter Kontrast ist der nächste Track:“ Wenn der Regen kommt“. Ein sehr emotionales ruhiges Lied, in dem Marts Stimme sehr gut zur Geltung kommt. Wenn Bands ein Kinderlied bzw. einen Kinderreim in ihre Lieder einbauen, finde ich es immer genial. Und wenn es so wie in „Schwarz“ daherkommt erst recht. Man hat den Drang, sofort mitzusingen, da einem der Reim aus der Kindheit in Erinnerung geblieben ist. Da ertappt man mich schon mal wie ich mitsinge:“Schwarz, schwarz sind alle meine Kleider[…]“. Danach wird es mit  „Leuchtfeuer“wieder etwas ruhiger, was dem Album zu Abwechslung verhilft. Mit dem Lied „Adrenalin“ konnten die Stahlmänner nichts falsch machen, denn es kommt so krachend daher, wie man es von Stahlmann kennt. Mit dem Lied „Der Schmied“ geht das Album für mich in die zweite Runde: Stahlmanns eigene Hymne könnte man sagen. „Paradies“ führt weiter durch diese zweite Hälfte. Liebe, Lust und Leidenschaft auf stahlmännische Weise bekommt man im Endspurt des Albums mit „Nackt“ , „Tempel der Lust“ und „Dämonin“.

Fazit: Wer auf NDH steht, der kann an Stahlmann nicht vorbei. Die Stahlmänner haben sich sehr schnell an die Spitze des Genres gekämpft und können bei weitem mit den Größen wie Eisbrecher mithalten. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

9/10 Punkten

TK.

Lange Pause – Gründe werden geladen…

Tja da bin ich mal wieder.

Ich hoffe ihr habt Ostern alle gut überstanden.

Lange gab´s hier nichts zu lesen, doch jetzt gehts wieder los.

Was für Themen euch erwarten? – Lasst euch überraschen.

Warum ich so lange nichts geschrieben habe? Wahrscheinlich einfach eine künstlerische Pause.

So damit viel Spaß mit meinen weiteren Einträgen.

Auf Bald!

TK.

REVIEW: Eisenherz – Fluch der Zeit

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Wie schon angekündigt, werde ich von Zeit zu Zeit CD Reviews schreiben. Und meine erste folgt hier. Diesmal komme ich etwas weniger meckernd daher, da dieses Album wirklich Top ist.

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Ich bin ja immer auf der Suche nach unbekannten Bands, die wirklich eine super Leistung bringen. Vor kurzem bin ich dabei über die Band „Eisenherz“ gestolpert, die im Januar ihr zweites Album „Fluch der Zeit“ veröffentlicht haben. Es kommt mit ganzen 13! Titeln daher, die alle sehr abwechslungsreich sind.

Der Longplayer beginnt mit einem Intro, das den Namen „Eisenherz“ trägt, und gut auf die nachfolgenden Lieder einstimmt. Gefolgt wird dem ganzen mit dem Eröffnungstrack „Die Nacht“, welches direkt zeigt, was bei „Eisenherz “ Sache ist: harte Gitarren gepaart mit ruhigen klassischen Melodien. Dazu die Stimmen des Sängers Heinz unter der Begleitung von Ivy, deren hohe Gesänge eine tolle Abwechslung zur tiefen, sogar manchmal schreienden Stimme von Heinz sind. Gerade in den Liedern „Fluch der Zeit“ und „Licht der Welt“ finde ich dieses Zusammenspiel mehr als gelungen.

Wie jedes Album hat auch dieses ein paar Lieder, die mir nicht so gefallen, doch diese sind klar in der Unterzahl. Ich möchte hier auch gar nicht sagen, welche Tracks das sind, denn dazu soll sich jeder selbst eine Meinung bilden.

Das Genre der Band lässt sich meiner Meinung nach sehr schwer bestimmen, da so viele verschiedene Stile einfließen.  Neue Deutsche Härte, Black Metal, Deutsch Rock, Mittelalter Rock das sind nur ein paar Musikrichtungen, die mir beim hören einfallen. Also „Deutscher Black Medival Rock“?

Eins steht fest Eisenherz sind anders, und doch irgendwie vertraut. Mir gefällt dieses Zusammenspiel und freue mich auf mehr. Nach den 13 Tracks ist man garantiert nicht enttäuscht.

Von mir bekommt es eine Empfehlung.

Hört mal rein.

Auf Bald!

TK.

Deutschland schlägt den Star oder Sucht den Superraab?

Ein weiteres Mal musste ich mich der Fernsehlandschaft hingeben.

Diesmal war ich im Wechsel zwischen Schlag den Raab (SdR) und, ich kürze es mal ab, DSDS.

Da bei SdR in der ersten Stunde überhaupt nichts passiert, hab ich mit DSDS angefangen. 

Los ging das ganze Theater mit einem Haufen jubelnder, heulender, kreischender… Menschen, die große Zahlen angeschrien haben, die dann direkt aus Angst verschwunden sind – ein Countdown, als ob die Welt untergehen würde. Danach ging der „Spaß“ erst richtig los. Etwa ein duzend zuckende, wackelnde Personen tanzten den Harlem Shake. Schon der erste Moment, in dem ich schreiend aus dem Zimmer gerannt wäre. Dieses Gezappel ist ja noch schlimmer als der letzte Tanzhype, der langsam, zum Glück, auch in Vergessenheit gerät – Der Gangnam Style. Zum Schluss dieser „Einlage“ kristallisierten sich 2 junge Damen raus, die sich japsend als Moderatoren vorstellten. Die eine Dame stellte sich jedoch, während ich mich immer noch gewundert habe, wo denn Marco Schreyl ist, als Mann heraus, der wohl aus irgend einer RTL Serie entfliehen konnte. 

Danach wurde die Jury mit großem Tara rein gelassen.  Zum einen ein Tom Kaulitz und seine Schwester aus dem 17. Jahrhundert Bill Kaulitz. Zum anderen die Arroganz-Bestie Mateo von Culcha Candela, der wegen starker Sonneneinstrahlung im Studio eine Sonnenbrille trug. Und halt noch Dieter Bohlen. Darauf kam das übliche Gequatsche mit der Jury. 

Dann kamen die Kandidaten. Und mit ihnen direkt eine Entscheidung. Kurzzeitig hatte ich mich gefreut, dass die Sendung schon vorbei wäre. Aber dem war nicht so. 4 waren raus, 2 waren weiter.

Zu den einzelnen Sängern möchte ich hier nichts weiter sagen, denn das hat die Jury schon getan.

Einen Extrapunkt bekommt die Sendung durch nun schnelle Entscheidung.

Achso etwas noch:

Was macht Olivia Jones dort? Aus dem Dschungel in den Dschungel oder was?

Im Gegensatz zu DSDS war SdR ja richtig unterhaltsam. Natürlich konnte man sich an manchen Stellen wieder streiten, ob es mit rechten Dingen zu ging. Zum Beispiel mussten sich die Beiden eine zehnstellige Zahlenfolge merken und diese dann, indem sie über Zahlen auf dem Boden liefen, ablaufen. Raab meisterte dies mit Bravour. Der Kandidat hatte damit ziemliche Schwierigkeiten.

Ansonsten hat Raab den Abend wieder gewonnen.

Das war es erstmal von meiner Seite.

Auf Bald

TK. 

Kann man damit auch telefonieren?

Gestern war ja nun der Tag des Samsung Galaxy S4.

Gezeigt wurde ein S3, das ein paar Soft – und Hardware-Upgrades erhalten hat. Auf die Spezifikationen geh ich jetzt hier gar nicht weiter ein, da das hier kein Einblick werden soll, sondern eher meine (Vorab-) Meinung zum S4 bzw zum aktuellen Trend in Sachen Mobile Unterhaltungsgeräte mit Telefonfunktion.

So, wie gesagt am Design lässt sich auf den ersten Blick gar kein Unterschied feststellen. Es soll wohl noch etwas dünner sein aber dafür auch länger und breiter. Das ist schon der erste Trend, der mir immer weniger gefällt. Als die Handys immer kleiner wurden, hat man über die gelacht, die noch ein großes hatten (Scherzhaft wurde gern mal das Handy als Telefonzelle bezeichnet). Und heute ist der Trend umgekehrt. Die Handys Smartphones werden immer größer und größer. Die Funktionen werden umfangreicher, was mich zum nächsten Thema bringt.

Ich hab mir ein knapp 4 Minuten langes Video zum S4 angeschaut, in welchem jeglicher Schnick-Schnack zusehen war. Von „Sichtfelderkennung“ und „Luftgestensteuerung“ war die Rede. Warum dann so ein riesiges Handy Smartphone, wenn ich es sowieso nicht mehr in die Hand nehmen muss, um es zu steuern.

Und immer wieder kommt dann die Frage auf:                                                                         
Kann man damit auch telefonieren? Oder brauch ich da erst ’ne App dafür?
 

Ich finde es schade, dass Samsung dem Apple-Trend folgt und nur noch die „inneren“ Werte des Handys Smartphones verändert, was mich wieder zum eigentlichen Thema des Blogs bringt.

Warum sehen denn alle Handys Smartphones immer gleich aus? Warum hat keiner den Mut rauszustechen um das Design zu ändern? Der einzige (optische) Unterschied ist heutzutage runde Ecken/Kanten / eckige Ecken/Kanten. Warum nicht mal ein rundes, dreieckiges, n-eckiges Design?

Ich würde es begrüßen, mal etwas anderes zu sehen.

Auf Bald!

TK.