Konzert: Stars For Free 30.08.13

So da bin ich mal wieder. Diesmal mit einer Konzertreview.

Mein Musikgeschmack geht eher in andere Richtungen, als Pop, HipHop oder Soul. Doch diesmal wollte ich mich auch mal davon überzeugen, dass auch „große“ Künstler Live singen können.

Und da kommen wir auch schon zum springenden Punkt. Von den 8 Künstlern haben gerade mal die Hälfte Live gesungen, der Rest kam vom Band. Echt schade, dass ein Lou Bega, seine Titel playback singen muss und sich dabei auch noch verhaspelt – schnell den Hut ins Gesicht gezogen, das merkt schon keiner – eine Schande.

Die Halle war, am Anfang, richtig voll. 10.000 Menschen sollten wohl dabei gewesen sein.  Organisiert wurde der ganze Kram von Hitradio RTL mit Unterstützung von ein paar Werbepartnern. Bevor es los ging und wärend den Pausen, die das ein oder andere mal echt unerträglich waren, spielte vorn ein selbsternannter DJ, der verzweifelt versuchte die Masse anzuheizen – Leider ohne Erfolg.

Das war nämlich das nächste Problem. Die Leute in den ersten 5 Reihen standen da, als hätten sie eine ganze Schachtel Schlaftabletten geschluckt. Keine Regung, kein Spaß, keine Party.  Im weiteren Verlauf des Abends kamen dann doch noch ein paar Livebands, wie Frieda Gold und die Söhne Mannheims.  Leider schienen die Leute am Ton blutige Anfänger zu sein, denn statt der Stimme hörte man bloß Bässe und gedröhne – das geht besser.  Bei den Söhnen Mannheims kam der abend dann an seinen  Tiefpunkt. Vom Ton her das gleiche Spiel wie bei Frieda Gold. Um ehrlich zu sein hatte ich mich ein wenig auf die Söhne Mannheims gefreut, da mich Xavier Naidoo Live wirklich mal interessiert hatte. Doch als die 11 Mann auf der Bühne waren, zeigte sich, dass einer fehlte – Xavier Naidoo. Als nach der Hälte des Auftritts klar wurde, dass er auch nicht mehr kommt, Leerte sich der Saal. Von den anfangs 10.000 Leuten bieben ganz zum Schluss etwa 1000 – 2000 übrig – wirklich ein Hohn.

So ging der Abend zuende. Ich hatte Kopfschmerzen vom gedröhne, war müde und musste noch nach hause fahren. Etwas positives zum Schluss hab ich noch: Die schwedische Gruppe NONONO, die wohl noch kurzfristig eingesprungen sind.

Fazit: Kurz und knapp:Enttäuschend.

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